Hallo zusammen,

die Bilder der Flutkatastrophen aus dem Ahrtal und aus Nordrhein-Westfalen sind in diesen Tagen sehr gegenwärtig.

Wir tun, was wir von hier aus tun können: Mit unseren Möglichkeiten schnell zu helfen. Auch in unserer Kirchengemeinde haben in den zurückliegenden Tagen viele Menschen gehandelt: Haben Kleidung und anderes dringend Notwendiges gespendet, haben gepackt und Fahrzeuge geladen und die Spenden in die betroffene Region gebracht, haben dort vor Ort tatkräftig mit angepackt. Die Solidarität und Hilfsbereitschaft, auch bei finanzieller Hilfe, ist wunderbar groß.

 

Wir tun, was wir von hier aus tun können: Alles, was uns bewegt, im Gebet vor Gott zu bringen. Ganz sicher haben viele von Euch für die Betroffenen und die Helfenden gebetet. Wir wollen diese Gebete auch gemeinsam vor Gott bringen.

Das Presbyterium folgt einem Aufruf unseres Präses, in unserer ganzen Rheinischen Landeskirche übermorgen am Freitag, dem 23.7.2021, um 18.00 Uhr zum einen die Kirchenglocken zu läuten – zum Innehalten, zum Gedenken, zur Fürbitte. In unseren zehn Kirchen werden wir läuten.

Und zum anderen werden wir im Anschluß an das Glockenläuten in der Beller Kirche eine Andacht halten (zentral für die ganze Kirchengemeinde Zehn Türme). Die Einladung zu diesem gemeinsamen Gebet ist situationsbedingt kurzfristig, aber wir hoffen, daß Sie/Ihr trotzdem die Möglichkeit habt, zu dieser Andacht am Freitag um 18.00 Uhr zu kommen. Bitte gebt diese Einladung gerne auch an Andere weiter!!

 

Um noch einmal weitere Hilfsmöglichkeiten aufzugreifen: Gestern kam folgende Information aus dem Landeskirchenamt:

“Das Diakonische Werk Rheinland-Westfalen-Lippe stellt die Mittel der Soforthilfe für Flutopfer zur Verfügung. Entsprechend können diakonische Einrichtungen und Kirchengemeinden in vom Hochwasser betroffenen Gebieten pauschal Mittel beantragen (maximal 10.000 Euro), um diese vor Ort an Bedürftige unbürokratisch auszuzahlen. Dieses Handgeld soll vor allem den Menschen in den ersten Wochen nach dem Hochwasser helfen, die über keine Barmittel verfügen. Das Geld kann persönlich an die Betroffenen ausgezahlt werden. Lediglich Name und Adresse (wo bisher gelebt) müssen dokumentiert werden. Eine tiefergehende Bedürftigkeitsprüfung ist zu vernachlässigen. Eine schnelle unbürokratische Hilfe soll so erleichtert werden.”

Wenn Sie/Ihr mögt, wird jede Unterstützung für diese unbürokratische und direkte Soforthilfe weiterhin gerne angenommen:

Diakonie RWL unter DE79 3506 0190 1014 1550 20 bei der KD-Bank unter dem Stichwort „Hochwasserhilfe“.

Oder als Online-Spende unter diesem Link: https://www.kd-onlinespende.de/organisation/ev-kirche-im-rheinland/display/frame.html

 

Und auch langfristig werden die Menschen in den betroffenen Regionen unsere Zuwendung in jeder Form von Gebet und Hilfe brauchen…

Dazu schenke Gott uns allen einen langen Atem in dieser ansonsten oft so schnelllebig-vergessenden Zeit!

 

Herzliche Grüße und bleibt behütet

Frauke Flöth-Paulus und Ortrun Hillebrand